Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Also machte ich mich auf in‘s Rechenzentrum, wo am Wochenende vom 12.-14.
Auf nach Mitte. Ich bin früh dran. Das bin ich von mir nicht gewohnt und stehe, etwas peinlich berührt, vor der Haustür von Thomas Koch alias DJ T., den ich in fünf Minuten eine halbe Stunde lang interviewen darf.
Andere werden langsam wahnsinnig, ich schnell. Das letzte Gespräch ließ viele Fragen offen, doch eines steht fest: Wir werden uns nicht mehr sehen.
Mit diesem wunderbaren Mandala auf dem Rücken wurde ich von gleich 5 U-Bahn Sheriffs, harsch und ohne Ansprache, bei ganz ruhigem Verhalten, zum Verlassen des Bahnhofs aufgefordert.
Es kommt dann doch eher selten vor, dass ich mir für ein Interview mit einem DJ den Wecker stellen muss.
Berlin ist bekannt für sein ausschweifendes Nachtleben. So wie Boris Becker für sein Liebesleben.
Ich niese. Ein Anruf von meinem Verleger in den frühen Vormittagsstunden. Es kann sich nur um einen Notfall handeln, ein redaktioneller Hilferuf, ein mysteriöser Auftrag in geheimer Mission.
Verführung – ein sehr anregendes Thema, denn nichts interessiert mehr.
Es ist Mitte Dezember. Die Feiertage stehen bevor. Vor zwei Wochen wurde mir ein junger Künstler aus Budapest vorgeschlagen, DJ Bootsie.




























„★ tune of the day ★“