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A bottle of Held Vodka mit Onkel Berni

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

In der Nacht wird viel getrunken. Eine gute Party hängt für alle auch immer vom Umsatz der Bar ab. Jonas und Theo, die beiden Musiker der Band Onkel Berni, wissen dieses Prinzip sich anzueignen. Sie steigern einfach selbst den Getränkeumsatz – in der Gewissheit, dass es das Publikum ihnen gleich machen wird. Wir treffen uns deshalb nicht in der Nacht, sondern zum frühen Abend. Die Sonne strahlt noch warm auf die Dächer von Kreuzberg und zwischen Schornsteinen und Blitzableitern machen wir es uns gemütlich. Sie sollen heute das Prinzip der betrunken Menge erklären. Ein Selbstversuch.

Jonas: Was trinken wir denn?

Wir trinken heute Vodka – Held Vodka.

Jonas: Guten Vodka soll man ja ungekühlt trinken.

Henrik: Immer 11 bis 15 Grad, optimale Trinktemperatur.

Jonas: Mit Anstoßen und blöden Trinksprüchen à la Kopf in’ Nacken?

Solange wir können, stoßen wir auch an. Blöde Sprüche aber bitte nicht!

Theo: Also mich zeichnet es aus, obwohl ich so ein Hemdchen bin, dass ich mehr vertrage als er. Das ist wirklich so. Das haben wir auch letzte Woche in München festgestellt. Ich trinke schlauer! Ich trinke ökonomischer.

Jonas: Nee, ich eigentlich. Denn ich bin nach weniger Alkohol viel dichter. Ich springe direkt an und habe keine Startschwierigkeiten, drücke aufs Vollgas und bin innerhalb kürzester Zeit auf 180.

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Na dann cheers, Jungs. Sagt mal, wie oft seid ihr eigentlich auf Tour?

Theo: Wir bringen kein Album heraus und touren damit drei Wochen alle Städte ab. Wir spielen lieber jedes Wochenende. So kann man andere Dinge machen und trotzdem alles haben, was du auf einer Tour erlebst. Außer, dass wir es ein bisschen übertreiben, aber uns auch nach zwei Tagen erholen können. Dann beginnen wir wieder von vorne . Wenn du Partymusik machst, ist es halt anders. Es ist ja jede Woche eine neue Party. Wir müssen also immer da sein. Und somit macht das Trinken auch immer Spaß. Wenn du sieben Tage am Stück spielst, dann ist nach sieben Tagen auch der Punkt erreicht an dem dein Gehirn aussetzt.

Jonas: Das merkt man ja schon nach zwei Tagen. Dann will man nichts mehr trinken. Nicht mal ein Bier umsonst.

Theo: Trotzdem saufen wir eben auch für die Leute auf der Party und das macht echt Spaß.

Jonas: Deswegen war ich ja in München so betrunken, denn es waren relativ wenig Leute da und die Band vor uns, die auch gut gespielt hat, brachte bereits alle Gags, die man bei wenig Leuten machen kann. Unser Gag war dann, alles zu saufen, was uns die Leute hinstellen. Die sollten uns was auf die Bühne bringen und wir haben es getrunken. Keine Sorge, wir können das.

Anmerkung der Redaktion – Trinkt bitte nie offene Getränke, die Euch andere anbieten! Wenn Ihr Euch ein Getränk ausgeben lasst, dann besteht bitte auf ungeöffnete Flaschenware. Außerdem trinkt bitte verantwortungsbewusst! Danke.

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Theo: Bei der Quantität der Auftritte passiert das einfach mal, dass man so etwas machen muss. Oh, jetzt habe ich den Vodka verschüttet! Kann ich bitte wieder auffüllen?

Natürlich. Du auch, Theo?

Theo: Das ist jetzt der Schluck, bei dem ich jetzt an Onkel Berni denke.

Na dann liebe Grüße, ich habe nämlich auch einen Onkel Bernard.

Theo: Cool. Hat der zufällig einen Schnauzbart der über den Mund geht?

Klar.

Jonas & Theo: Nee…

Doch, so einen dick und spitz zusammenlaufenden – und eine Glatze.

Jonas: Nein! Das gibt es ja gar nicht (lacht). Das ist ja mein Onkel Berni!

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Nein. Das ist meiner. Ist deiner auch so… so kompakt. Meinen kannst du gar nicht umwerfen.

Theo: Da hast du Recht. Aber er ist auch ein bisschen Sack.

Jonas: Aber einen Sack kann man eigentlich gut umwerfen!

Ouh! Aber entschuldige bitte. Ich würde meinen Onkel niemals Sack nennen. Echt mal!

Theo: Berni war mein erstes Wort! Das wollen alle gleich wissen. Das letzte Mal habe ich zu der Frage nach der Namensgebung das Glas gehoben und gesagt: ‘Das ist nur für meinen Onkel Berni!’

Ich wollte diese Frage eigentlich gar nicht stellen.

Jonas: Er wollte es einfach erzählen. Prost!

Theo: Prost! Ich habe einfach daran gedacht, als wir mit dem Fahrrad die Treppen gerade hier hoch gefahren sind…

Die Treppen hoch?!

Theo: Nee, wir sind hier runterge… nee – hier hingefahren. Da kam mir…

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Strafrunde! Cheers.

Theo: Aber ich vertrage ja so viel. Nee, es liegt aber auch an den… Wirklich, das Witzige daran ist… Da ich ja… Wow, ich kann jetzt aber nicht zehn Mal sagen, dass ich so viel vertrage. Dann stehe ich das nächste Mal ganz schön blöd da. Das kann ja auch mal passieren. Je nach Tagesform. Warum habe ich eigentlich gerade gar keinen Wodka?

Alle stoßen gemeinsam an. Gelächter hallt über die Dächer in die warme Luft.

Jonas: Jetzt merke ich es, da ist Alkohol drin!

Oh, das tut mir aber leid.

Theo: Also ich muss sagen, mir geht es echt gut gerade. Ich weiß ja gar nicht wie viel wir jetzt schon getrunken haben.

Halbzeit.

Jonas: Wir haben ja auch ein Video, bei dem wir viel trinken. Das ist die Bar, in der ich arbeite. Das ganze Video hat uns nur 80 Euro gekostet, weil ich dort nur zur Hälfte saufe. Es gab Wodka, Bier und Korn. Dafür ist eine 80 Euro Schnapsrechnung voll gut.

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Und Cola oder so war da doch auch dabei?

Jonas & Theo: Ja, Long Island Ice Tea.

Von Long Island nach Berlin Island. Warum seid ihr eigentlich hergekommen?

Theo: Weil ich eine Zivi-Stelle brauchte.

Jonas: Ja, ich auch.

Theo: Ich hatte eine Freundin in Berlin.

Jonas: Dann ist er hierher gezogen und hatte die Freundin nicht mehr.

Theo: Nee, aber eine tolle Zivistelle in Wilmersdorf.

Jonas: Ich habe meinen Zivi auf einer Insel im Wannsee gemacht.

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Was? Du hattest eine Stelle auf… auf… wie heißt das Ding nochmal? Schwanen… Schwanenwerder! In so einer fetten Villa etwa?

Jonas: Ja, genau dort. Im Stadtrandheim Schwanenwerder. Das gibt es jetzt nicht mehr. Das war ein geiler Einstieg nach Berlin. Ich habe mitten in der Natur gewohnt. Direkt auf der Insel mit privaten Strand und Segelboot in der kleinen Marina. Die kleinste Marina des Wannsees! Plus Tretboote, Ruderboote und Wildschweine.

Theo: Ich weiß sogar noch als er sich mit der Gitarre an den Schlachtensee gesetzt hat und wartete bis die Mädels kamen. Der kann so bisschen schnulzig sein. So a capella- Kram.

Jonas: Boyz II Men oder Hallelujah von Jeff Buckley. Sie kamen auch in rauen Mengen. Damals hatte ich zudem noch lange Haare.

Theo: Na dann. Cheers.

Aber mit Musik hatte der Umzug nach Berlin nichts zu tun?

Jonas: Insgesamt bin ich hier doch schon wegen der Musik hergekommen. In Hagen, wo ich aufwuchs, hast du sonst keine Möglichkeiten. Da lernst du niemanden kennen, es ist halt eine Stadt mit Fernuni, da sind sie alle nicht da. Du hast zwar eine Band und kannst überall direkt spielen, wenn du bisschen gut bist…

Theo: Da brauchst du nicht einmal ein Bisschen gut zu sein.

Jonas: Stimmt auch. Es interessiert sich aber keiner für dich. Außer Leute aus Hagen, vielleicht noch aus Bochum und Dortmund, aber dann ist da auch Schluss.

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Zwischen viel Geschrei und Gespaße ist der Geräuschpegel mittlerweile deutlich höher als am Anfang. Die Flasche ist bereits fast leer und das Interview wäre eigentlich beim Ende angekommen. Wir stoßen die letzten zwei Mal an. Da holt Henrik noch eine neue Flasche.

Theo: Na zum Glück ist hier direkt das Rote Kreuz und die Caritas und die Johanniter…

Jonas: …und die Kirche ist da hinten. Da kann ich meine Sünden gleich beichten. Au. Cheers – ich bin sogar katholisch. Die Schule in die ich gegangen bin unterstand dem Erzbistum Paderborn. Ich habe sogar mit Nonnen Basketball gespielt. Meine Lieblingsnonne, Schwester Ulrike, war die Leiterin des Mädchen-Basketball-Schulteams, welches mega-erfolgreich war. Die hat uns Jungs auf dem Schulhof immer den Ball weggenommen und durch die Beine und zack!

Was hatte die denn bitte an?

Jonas: Na ihre Kutte, Alter! Die hat sie so hochgenommen. Original, ich schwöre. Da hängt die Kutte dann nicht mehr in den Knien und so hat sie durch die Beine gespielt. Leider gibt es die Nonnen dort nicht mehr, das Kloster wurde aufgelöst. Dafür ist Theo jetzt die Diskononne.

Theo: Stimmt, ich habe mir vor Kurzem ein Kleid gekauft. Ein Paillettenkleid in lila. Ich habe mich noch nie in einem Kleid davor gesehen, aber ich fühle mich darin sehr wohl. Ich kann das kaum beschreiben.

Jonas: Theo ist jetzt die schnurrbärtige Diskononne. Es gibt kein Kleid… äh, es gibt keine Frau, der das Kleid so gut steht wie Theo.

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Hast du auch Frauenunterwäsche dabei an?

Theo: Nein, ich habe gar nichts an. Das ist Frauenunterwäsche! Die Frauen, die ich kenne haben nie etwas darunter.

Jonas: Dafür schütte ich jetzt mal ein. Ich habe mir hingegen bei Humana einen Bikini gekauft – und zwar in Zebraoptik. Das ist jetzt sogar unser Profilfoto bei Facebook.

Wer ist denn eigentlich der Hampelmann auf eurer Myspace-Seite?

Jonas: Icke. Das bin ich in meinem Radleranzug. Das war vor anderthalb Jahren.

Theo: Der verändert sich extrem. Der ist mal fett, mal dünn, mal bärtig, mal nackt, mal lahm, mal schnell. Der ist ein richtiger Flummi. Das nenne ich auch mal Ferandery. Ich fahre mir einen Ferandery. Das war nachdem wir… wie heißt der Billigwodka nochmal? Zarano…

Henrik: Psst! Das ist doch die Konkurrenz.

Strafrunde! Cheers. Das Trinken gehört aber auch zum festen Bestandteil eurer Shows. Macht ihr das immer?

Theo: Manchmal muss man sich überwinden, einen Schnaps zu trinken. Aber die Leute wollen wirklich auf einem Konzert mit uns trinken. Ich will ja auch mit den Leuten trinken.

Jonas: Ganz einfach. Die meisten Leute haben ein Problem damit, ausgelassen zu sein ohne etwas zu trinken. Deswegen machen wir ihnen vor, wie sie total ausflippen können und das schaffen wir auch immer. Das ist irgendwie wie eine Sozialstudie. So können wir in ganz Deutschland untersuchen, wie die Leute reagieren, wenn sie total dicht sind und einer kommt und sagt: ‘Komm schütt dir etwas in den Ausschnitt, ich leck es raus!’

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

So etwas hast Du schon einmal gemacht?

Jonas: Einmal, mein Freund?! Das wollen die Leute! Das ist ein Muss. Wenn wir dahin kommen, dass da etwas passiert, womit sie nicht gerechnet haben, dann muss man liefern!

Theo: Nun, ich meine… es gibt ja nunmal Alkohol… also… wenn man das… äh… also…

Mittlerweile unterhalten wir uns per Schreien. Die Sonne geht langsam unter und taucht die Welt in ungewohnte Farben. Die Gemüter reißen immer weiter aus. Das Konzept der betrunkenen Menge funktioniert einwandfrei.

Jonas: Theo, hast du etwa gerade gar nicht ausgetrunken?

Theo: Cheers.

Nicht lang schnacken, Kopf in’ Nacken!

Jonas und Theo: Jetzt hat er es gesagt. (Gelächter)

Deine Unterhose ist unglaublich. Dürfen wir ein Foto davon machen? Ganz runter die Hose und von vorne!

Jonas steht auf und lasst seine Hose fallen.

Theo: Nein, wie eine Frau das machen würde. Nein, anders!

Jonas: Könnt ihr mir bitte zwei Schnäpse servieren?

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Natürlich!! Rambazamba und wir trinken mit.

Theo: Der macht doch immer irgendwann Scheiße und dann gebe ich ihm eine Ohrfeige. Ich pfeffere ihm richtig eine!

Darf ich auch? So richtig durchziehen?

Jonas: Ja, mach doch mal! Mach mal. Ja los, mach jetzt!

Zapp.

Yeah! Ich will nochmal. Ist das euer Ernst?

Jonas: Das ist mein Schauspieltalent, ich merke das ja gar nicht.

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

Sag mal, ihr schlagt euch?

Theo: Naja, aus dem Affekt heraus. Er hat so eine Scheiße gebaut und da habe ich ihm eine gepfeffert und dann kam er später zu mir und meinte, dass er das geil fand. Ich weiß auch, dass Jonas es beim Sex ganz geil findet, geschlagen zu werden.

Jonas: Nee, das stimmt gar nicht. Prost!

Die zweite Flasche ist mittlerweile alle. Wir stoßen mit der nächsten weiter an.

Auch gut. Grund genug noch schnell heimlich einen zu trinken. Prost. Das hat keiner gesehen.

Theo: Der hat mich letztens wirklich sauer gemacht. Und dann hat der wirklich durchgezogen.

Jonas: Ich wollte, dass er in seinem Kleid seinen Arsch zeigt.

Theo: Er hat die ganze Zeit mein Kleid hochgezogen und ich hatte nichts drunter!

Du hattest nichts drunter? Du musst Frauenunterwäsche probieren!

Ab hier gleitet das Interview ins Derbe ab. Wir prosten uns noch eine weitere Flasche zu, schreien uns an, hauen uns gegenseitig und lachen durchgehend. Später in der Nacht tritt noch der Moment ein, an dem wir uns nicht mehr gegenseitig anstoßen können. proud dankt für dieses Interview.

A bottle of Held Vodka with Onkel Berni

myspace.com/onkelberni

A bottle of Held Vodka with Reimund and Hubi the Golden Gate Guys

Die Beine sind schwer, der Magen ist leer und es geht über die Brückenstraße in Richtung Jannowitzbrücke. Kurz eine Pizza – eher Not als Notwendigkeit und einen Schokoriegel. Weiter, immer weiter über die Kreuzung und an den Gleisen entlang in Richtung Golden Gate, dem Afterhour-Schlupfloch im Niemandsland. Im Hintergrund die rosafarbene Wulst, liebevoll Alexa genannt. Im Vordergrund Verkehr. Vor dem Golden Gate warten unerwartet ein kleiner Tisch, ein Sitzwürfel, ein Sofa und die Club-Betreiber Reimund und Hubi auf mich. Sozusagen über die Hälfte des Club-eigenen Mobiliars, denn im Golden Gate geht es eher um die inneren Werte: die Menschen und die Musik. Drumherum die Nacht, der Tag, die Freunde und nicht zu vergessen eine Flasche Held Vodka. Cheers!

Ihr seid seit acht Jahren in Besitz dieses Ladens. Wie kam es dazu?

R: Die Straße da drüben, die gab es früher gar nicht. Das, was da an Sträuchern und Bäumen ist, ging früher bis zum Bordstein. Dieser Bogen hier, der kein Bogen ist, war noch viel versteckter als jetzt. Fast schon ein kleiner süßer Park, mitten in der Stadt. Dieses Versteckte war natürlich ein Argument. Dort ist der Fernsehturm, da drüben der Alexanderplatz und hier sind wir. Jetzt wo das Alexa da ist, haben wir viel mehr Fußgängerverkehr. Früher kam hier niemand vorbei.

Wieso wolltet ihr Partys machen?

H: Ich kam früher auch aus der DJEcke und hatte Bock auf den Sound auf den ich Bock hatte. Gute Musik, die man selber gut findet.

R: Wir hatten am Anfang alles Mögliche, von wirren Avantgarde-Sachen über Jazz, Disco, Rock-Konzerte und sogar eine Big Band. Damals hatten wir auch noch zwei Floors. Das macht heute kaum noch jemand in Berlin, einen Konter-Floor für musikalische Abwechslung zu setzen.

Bei Euch läuft auf der zweiten Etage auch nicht viel mehr als das Wasser auf den Klos.

R: Ja. Das stimmt. Cheers! Da fällt mir ein, ich glaube es wäre eine gute Idee den Zigarettenautomaten wieder runterzubringen.

H: Jetzt?

#25 A bottle of Held Vodka with Reimund and Hubi the Golden Gate Guys

Als ich das letzte Mal bei euch war, konnte man mehr oder weniger – eher mehr – in die Klo-Kabinen reinschauen.

R: Wir haben die umgebaut.

H: Naja, es gibt keine rechten Winkel und alles ist auch etwas schief und krumm, aber darum geht es bei einer Party nicht, sondern ums Feiern. Prost!

Sah der Laden schon immer so aus?

H: Das muss Reimund dir beantworten. Ich bin ja nicht von Anfang an dabei gewesen.

R: Früher hatten wir noch mehr weiße Wände, weil wir eine Galerie waren.

Ich kann mich daran erinnern, dass hier mal jemand in einem riesigen blauen Koboldmaki-Kostüm hinter dem DJ-Pult herumtanzte.

R: Den hatten wir auf jeden Fall nicht bestellt.

Vielleicht habe ich ihn auch nicht wirklich gesehen. Wollte nur mal fragen. Cheers!

H: Es gibt immer eine Menge Freaks in der Feierszene. Manche stehen da drauf.

Aber ihr seid kein Fetisch-Club. Ihr veranstaltet ja auch keine MottoPartys.

H: Einmal klopfte mal jemand an und fragte, ob er eine Swinger-Party hier machen dürfe. Ich habe nein gesagt und ärgere mich seitdem darüber.

Habt ihr einen unbefristeten Mietvertrag?

R: Nein. Aber wir haben neulich mit dem Vermieter gesprochen, der Deutschen Bahn. Die waren immer ein bisschen schnarchig. Mittlerweile sind die richtig auf Zack. Die viel gescholtene Privatisierung der Bahn hat also auch gute Seiten. Früher war die Bahn mehr so eine Behörde. Heute kann man ganz gut mit denen zusammenarbeiten.

Wie haltet ihr es mit dem Publikum hier. Gibt es da ein Konzept?

R: Zu sagen jeder kann rein, ist auch ein Konzept, oder?

H: Wir sind ein kleiner Laden. Da fällt es schon auf, wenn fünf Leute da sind, die gar nicht reinpassen. In so einem Laden wie dem Watergate fällt es zum Teil gar nicht auf, ob das nun Deppen sind, oder nicht. Zum Teil schon. Cheers!

H: Das ist halt die Gradwanderung. Macht man keine Tür zu, heißt es Depp kommt rein. Macht man die Tür zu viel zu, heißt es wieder arrogant.

Habt ihr es im Nachtleben mit zwielichtigen Gestalten zu tun?

H: Ich mit Reimund und Reimund mit mir. Aber mit Erpressung gar nicht. Die raffen auch, dass wir viel zu klein sind.

R: Wir hatten mal einen DJ hier, der einen anderen DJ verhauen wollte.

H: Der riss ihm die Platte vom Plattenteller und warf sie an die Wand, weil er meinte das wäre Fascho- oder Idiotenmusik.

#25 A bottle of Held Vodka with Reimund and Hubi the Golden Gate Guys

Hach, die guten alten Anekdoten. Cheers! Feiert ihr auch mal Jubiläum?

H: Das ist die Frage. Ist Jubiläum der Anfang, als wir noch eine Galerie waren? Ist es der Anfang als wir eine Galerie mit Getränkeausschanklizenz waren? Oder ist es der Anfang, als wir keine Galerie mehr waren, sondern eine Gastronomie mit regelmäßigen Tanz- und Besuchveranstaltungen?

Darf ich das jetzt entscheiden?

H: Wenn du magst.

Vielleicht als die erste große Razzia bei euch war?

R: Ja, die hatten wir auch schon.

Es klopfte an der Tür und da stand dann das SWAT-Team oder wie?

R: Ja, so ungefähr.

Was haben sie denn gesucht?

H: Erstmal Drogen, aber Drogen haben sie nicht gefunden. Möbel wahrscheinlich auch nicht. Cheers!

#25 A bottle of Held Vodka with Reimund and Hubi the Golden Gate Guys

Was ja dann eher deren Problem war.

H: Unser Problem war, dass die schlechte Laune gekriegt haben, weil sie nichts gefunden haben und sich dann auf bauliche Mängel konzentriert haben. Damals hatten wir noch solche Gasheizer, die natürlich verboten sind. Das haben die schön fotografiert und uns dann versiegelt. Dann waren wir einen Monat dicht.

A propos dicht, cheers! Sag mal, was macht unser Kameramann eigentlich da hinten auf der Kreuzung?

R: Hoffentlich seine Aufgabe.

Der Kameramann kommt zurück.

Wie sieht denn eure Aufgabenteilung aus?

H: Damals waren wir Runner, Abendchef, Barkraft, alles eigentlich.

R: Da wir unterschiedliche Fähigkeiten haben ergänzen wir uns ganz gut.

H: Ich mache eher die Technik und Booking und alles was Akkuschrauber und Bauen angeht oder Sound.

R: Während ich hauptsächlich den Papierkram bewältige.

H: Das Golden Gate wäre ohne Reimund schon lange pleite.

Hat sich in den acht Jahren eures Bestehens etwas zum Schlechteren hin verändert? Was war früher besser?

H: Es war anders und hatte eine Qualität, die es jetzt nicht mehr hat.

R: 2006 zum Beispiel. Das war so eine Zeit.

Fussball-WM.

R: Ja, genau. Da war die Fussball-WM. Das war toll. Nein. Da waren die Afterhours noch so richtig wild. Wir kannten die Leute auch fast alle. Das war sehr wie eine Familie.

H: Da hatten wir noch den Tanzraum da, wo die Bar jetzt ist. Und zu den Afterhours ging die Musik aus, das Mischpult wurde abgekabelt, zwei Leute nahmen das Brett mit Plattentellern und Mischpult einer ging durch die Menge vorweg und hat Platz gemacht, um das alles durchzutragen. Dann haben wir den ursprünglichen Raum dicht gemacht und alle standen im neuen Raum. Der Raum war so voll, wie ein Dampfkochtopf kurz vor der Explosion. Der ganze Laden hat zur Musik gebrüllt. Die Treppe war mit drei Reihen an Menschen komplett voll und alle breit bis unter die Hutschnur. Aber feierbreit und nicht so assig.

R: Damals war unsere Idee eben: kein Erfolg ohne Neuland. Man muss irgendwann den Schritt gehen und Neuland betreten.

H: Das war die Samstag-Afterhour.

R: Genau. Eine Afterhour am Samstag gab es nicht. Und wir sind die, die damit angefangen haben.

Ein Auto fährt auf den Bürgersteig hoch und kommt kurz vor dem Sofa mit quietschenden Bremsen zum Stillstand.

Okay Leute, hier ist gerade ein Auto auf uns zu gefahren und niemand hat reagiert. Cheers! Ich denke, es ist Zeit nach Hause zu gehen.

Interview Lev Nordstrom

Images Richard Kirschstein

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A bottle of Held Vodka with Schluck den Druck

Erektion am Mittagstisch, Schwiegerhund, Sektdusche. Ihre Titel sind so einprägsam wie der Name der Band. Das Maximal Projekt Schluck den Druck tourt seit einigen Jahren als Liveact von einem Festival zum nächsten. Im Herbst letzten Jahres veröffentlichten Feiern (Vocal), Kompressor (Vocal) und Signaladmiral (Beats) ihr Debutalbum “Im Rausch mit Freunden” in Eigenregie. Bei der Musik des Trios steht vor Allem eines im Vordergrund: Alarm und Ausnahmezustand! Bei den Texten fassen sie sich deshalb bewusst kurz und verzichten auf Komplexität, die nur vom Wesentlichen des wochenendlichen Partywahnsinns ablenken würde. proud traf Schluck den Druck vertreten durch Feiern und Kompressor über den Dächern Kreuzbergs.

Schön, dass ihr da seid. Prost!

Prost, Prost.

Nun erzählt doch erstmal etwas über euer Projekt. Wie hat alles angefangen?

Kompressor: Unser Projekt hat seinen Ursprung in Barcelona.

Feiern: Florian hat da ein Auslandssemester gemacht und ich habe ihn besucht. Wir waren an dem besagten Abend auf einer Party die eigentlich richtig geil war. Dann fing ein bekannter bekannter DJ an, dessen Namen wir an dieser Stelle nicht nennen möchten. Also beschlossen wir, dass wir selber etwas machen wollen, dass das ganze Konzept des DJs und der Musik umkrempelt und wieder mehr Show und mehr Energie rein bringt. Mehr Komödie.

K: Wo es einfach garantiert ist, dass es die absolute Extase gibt. Die Leute kommen dahin und wollen Extase und kriegen Extase und werden nicht enttäuscht. Die Idee haben wir 5 Jahre mit uns herum getragen.

Habt ihr eigentlich früher gerappt oder gefreestylt?

F: Nee Null. Wir kommen ja eigentlich auch nicht ausm HipHop. Gehört haben wir es schon, aber gemacht nicht wirklich. Ich hab ein ganz bisschen gesprüht, aber das war nicht der Rede wert. Wir sind immer in der elektronischen Musik zu Hause gewesen. Ich hör seit 12 Jahren elektronische Musik und mach seit 10 Jahren Parties.

Schluck den Druck – Erektion am Mittagstisch by Schluck den Druck

Schluck den Druck – Sektdusche by Schluck den Druck

K: Wir lieben aber trotzdem HipHop. Vor allem Classics wie EPMD, Gangstarr oder TooStrong. Die guten alten Zeiten. So ich würde sagen darauf trinken wir nochmal einen.

Prösterchen! Auf den Wodka.

Was war denn euer erster Track?

K: In Spanien gibt es einen Fisch, der heißt Bacalao. Ich fand den Namen so geil und dann fand ich raus, dass es auf deutsch Stockfisch heißt. Es gibt ja auf jeder Party Leute, die in der Ecke stehen und keinen Sinn und keine Emotionen für die Musik entwickeln können. Der Begriff Stockfisch ist dafür einfach passend. Also haben wir einen Song darüber gemacht, wie man den Stockfisch in der Ecke zum Tanzen bringen kann.

F: Den Stockfisch kennt ja jeder auch aus dem Leben, ob es in der Schule oder auf der Arbeit ist. Leute, die nicht aus sich rausgehen können, denen man ab und zu mal einen Schubser geben müsste, dass sie endlich im Leben ankommen.

Habt ihr den Track dann rumgeschickt oder hattet ihr direkt eure ersten Auftritte auf Privatparties?

F: Wie soll man das sagen, wir sind eher so Rampenschweine. Da ist nichts mit rumschicken von irgendwelchen Songs. Wir sind einfach direkt zu den Veranstaltern und haben die vollgelabert, ob wir auf die Bühne können. Unser erster Auftritt war auf einer Abi-Party in Gosslar, da wo wir auch ursprünglich herkommen. Und wir so: Ey Jungs, wir haben da ein neues Projekt und müssen unbedingt auf die Bühne. Die Parties auf Dörfern sind schon relativ groß. Da kommen schon mal so 2000 Leute zusammen. Wir sind wie die bekloppten auf die Bühne gestürmt.

K: Mit nur drei Songs.

F: Wir also mit unseren drei Songs auf die Bühne und haben einfach jeden Song zweimal gespielt. Am Ende waren die Leute auf der Bühne und haben gefeiert.

K: Das war auch das Zeichen für uns, dass wir das weiter machen müssen. Wenn man gleich beim ersten Auftritt so ein Erlebnis hat, dann will man natürlich mehr.

Schluck den Druck – Kommerzbaron by Schluck den Druck

Ich will auch mehr. Kippen wir noch einen!

PROST

F: Ausschlaggebend war aber der Nachwuchswettbewerb auf der Sonne Mond und Sterne. Wir wussten, dass normalerweise nur 50 Leute vor der Bühne sind. Also haben wir Plakate und Flyer gedruckt!

K: Wir sind extra zwei Tage vorher angereist und haben an jeder Ecke unsere Plakate aufgehangen und sind an jedes Zelt und haben die Leute persönlich eingeladen.

F: Und ob ihr es glaubt oder nicht. 10 Minuten vor dem Auftritt waren 50 Leute da. Dann ziehen wir uns um und hören auf einmal Sprechchöre: Schluck den Druck! Schluck den Druck! Tausende!

K: Das Herz ist uns in die Hose gerutscht, aber wir sind auf die Bühne gestürmt wie die Tanzschweine. Das war natürlich mehr Freestyle als alles andere. Danach kam eine Bookinganfrage nach der anderen rein. Seitdem sind wir eigentlich jedes Wochenende unterwegs.

Zeit für einen Wodka.

CHEERS

Bei euch stehen ja einzelne Wörter im Vordergrund. “Ölbohrinsel”, “Stockfisch”, “Schokolade”. Sehr schön ist auch “Schwiegerhund”. Wie kommt ihr auf diese Namen?

F: Wir waren feiern mit einem Kumpel von uns aus Mannheim, der in Berlin zum Spielen war. Auf der Afterhour sagt er auf einmal, er müsse sich noch um den Schwiegerhund kümmern. Den Hund der Schwiegereltern. Daraufhin kamen wir auf den Refrain: Schaum, schaum, schaum, vorm Mund, du fühlst dich wie ein Schwiegerhund.

K: Es sind immer so Geschichten des Lebens. Wir machen auch bewusst wenig Text, um die Menge einzuheizen. Um die Peitsche raus zu holen.

Eure Texte sind ja schon was zum Mitgrölen. Bekommt ihr auch mal Anfragen aus dem Mallorca-Umfeld?

F: Nee, man muss auch sagen, dass unser Texte sind da schon etwas spezieller und in gewisser Weise intellektueller sind, als etwas was in die Richtung gehen würde. Es kamen bisher keine Anfragen, würden wir aber glaube ich auch nicht machen. Das ist nicht unsere Welt. Wir sind halt im Untergrund zu Hause und nicht auf Mallorca.

K: Es kamen auf jeden Fall auch Anfragen von Großraumdiskotheken, da hatten wir aber keinen Bock drauf.

F: Wir machen unsere Bookings auch selber. Und wir denken uns immer, wo wir selber gerne feiern würden, wenn wir in der Stadt wären. Wenn wir selber da nicht hingehen würden, spielen wir da auch nicht.

Der nächste Wodka steh auch schon bereit. Prost

PROST

Wie ist das eigentlich, wenn ihr auf Tour seid? Habt ihr dann eure Entourage mit dabei?

K: Prostituierte!

Kommt ihr dann mit euren Nutten auf die Bühne?

K: Wir haben im Schnitt zwei bis drei Prostituierte mit dabei. Mal eine, mal acht.

F: Nein, wir haben natürlich immer viele Freunde mit dabei. Neulich kam es in Köln zum Eklat, als mit Mitbewohnerin im Backstage den Kühlschrank ausgebaut hat und sich reingestellt, weil ihr zu heiß war. Die wollten uns dann geschlossen aus dem Backstage rausschmeißen.

K: Es ist wichtig, dass immer Freunde mit dabei sind. Umso größer die Truppe, desto mehr Spaß.

Darauf stoßen wir mal an. F: Prost, Zack!

F: Diesen Sommer spielen wir auch wieder auf dem Urban Art Festival in Österreich, auf dem auch Prodigy spielen.

K: Zu Prodigy muss ich nochmal die Geschichte vom letzten Mal auspacken. Wir sollten auf der selben Bühne wie Prodigy spielen. Für unser Equipment hatten wir einen Einkaufswagen stiebizt, um die Mikros und selbst gebastelte Stockfische zu transportieren. Wir fahren also über diesen Acker hinter die Hauptbühne. Auf dem Einkaufswagen wackelt alles. Auf einmal hinter uns riesige Monstertrucks am Hupen. 40 Tonner rasen an uns vorbei und lassen uns in einer riesigen Staubwolke hinter sich. Das Equipment von Prodigy. Wegen denen ist dann auch der Soundcheck abgesagt worden! Wir haben es mit Humor genommen und ein Foto von den Trucks und unserem Einkaufswagen gemacht.

Prost, Leute. Schluck den Vodka!

K: So, wir machen mal eben einen Handstand für die Kamera.

PURZEL PURZEL

P: Das ist ein gutes Schlusswort. Darauf trinken wir noch jeder 3 Wodka!

Uwe Krass

schluckdendruck.de

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A bottle of Held Vodka with Kakkmaddafakka

Hest ist da, das erste professionell – von Erlend Oye – produzierte Album der Band Kakkmaddafakka aus Norwegen. Kakkmaddafakka bedeutet Party Animals. Sich also kurz vor einem Vodka-Interview auf die Bread & Butter zu stürzen und dort innerhalb von zwei Stunden mehrere Gin und Vodka Tonic zu kippen und schließlich noch eine Flasche Prosecco in der Journalistenlounge zu tilgen, ist keine gute Idee. Nach drei Stunden wird einem das wirklich bewusst und man sagt das Interview ab. Noch mehr Alkohol ist nicht die Antwort. Kakkmaddafakka, ich muss das Interview absagen. Eine SMS als Antwort von Frontsänger Axel und Chorjunge Martin, ‘Okay, we are drinking Tequila!’ Neuer Tag, erneute kakkmaddafakking Chance. Das Interview findet statt, im heimischen proud Büro. Verkaterte Interviewpartner, verkaterter Musikredakteur – Kakkmaddafakka hatten wir einen Spaß! Bergen, Make The First Move! Berlin is so Restless.

Axel: Can we have some music on in the background, you know, to get the vibe up?

You want your music in the background?

A: Yeah, why not? You got our CD?

I did get your CD.

A: You like it?

Yes.

A: Thank you. It’s called Hest.

I know. Cheers!

M: Skol! Skol!

So what did you end up doing last night after I cancelled?

A: You called, we were really disappointed, but then we went to this great bar called Maria Peligro and had good Tequila.

M: We were sitting there with the Finish mafia. The guy who mixed our record is Finish.

How did you meet Erlend Oye?

M: He’s from Bergen.

A: We met on New Year’s Eve and we became friends. He helped book us to Melt Festival in 2009. We played there and realized that this is good shit. All of these Germans, 1500 Germans that had never seen us before, they were going crazy.

How big is Bergen?

M: 250,000 people.

Do people in Bergen know you?

A: Yeah, they do.

Because this is your first album.

A: It’s the first international album. We made an album when we were 19. We are 24 now. We made that album with a 15 year old producer. It’s a joke if you compare it to this album. But it’s a fun album. It’s just not properly made.

Cheers!

You’re really setting the tone now.

A: I just want to get drunk.

So you grew up together?

A: I’ve known Martin for over ten years now. We met in middle school, when we were twelve years old and a little bit gangsta.

You said it doesn’t really get violent in Bergen, but you have a track called Gangsta on the album.

M: That’s because we want to be gangstas.

A: The track is actually inspired by watching Sopranos. My economic situation now has changed. But I was living in Bergen as a really poor guy for four years or so. It’s such a hassle when you don’t have any money because you always have to think about how to get money. I wasn’t dying, but…

…you had to hustle.

A: Yeah, I had to work. But when I wasn’t working I was watching a lot of Sopranos.

 

Gangsta by kakkmaddafakka


How happy are you in Bergen?

M: If you want to make it in the world, Norway is the place because it’s such good times right now.

A: I survived on working once a week. I’m a lazy guy, so what I like about Bergen is that it’s a maximum ten minute walk to everything you need.

M: But there are also a lot of things happening culture wise.

Tell me a little bit about the Kakkmaddachoir.

A: Martin is the main choreographer actually.

M: We sing, we dance, we do a lot of different stuff.

Who’s the guy on your album cover?

A: He’s our drummer.

Why is your drummer on the album cover?

A: He is great with girls. He is one of the guys I know that has slept with the most girls.

 

Most girls in Bergen?

M: All over.

A: All over. He’s great at picking up girls.

M: He used to be one of our choirboys actually.

A: For a long time we didn’t have a proper drummer. He was always saying he wanted to be the drummer. Actually one of the other choirboys also wanted to be a drummer. It was quite a competition.

M: Well, we all knew who was going to win that one.

Cheers!

A: You drink fast. I’m a puker. I’m probably going to puke. I’m not embarrassed.

M: He almost pukes when he brushes his teeth.

A: This is going to be a really interesting interview.

Kakkmaddafakka means party animal in what language?

A: Ballabang. It’s its own language. Someone else came up with it. Actually my brother went to class with the guys who started it. So him and his friends picked it up and taught us. We quickly learned that it’s really practical for public transportation for example.

M: When you want to talk about the last night or about somebody on the bus and you don’t want them or others to understand, you can just say (mumbles something).

What did that mean? It sounded really nice actually.

M: But it wasn’t.Exactly.

A: It’s been going on for years now.

Do people come to you to learn?

M: We have our own dictionary. It’s an audio dictionary. But it’s not very long.

A: It’s pretty long. It’s like 20 minutes. It’s fairly easy. You have words for drinks, girls…

You have really dark rings under your eyes.

M: Yeah, that’s in the family.

A: And the hard drinking. He is hard this man. But he’s not an alcoholic. He’s going to be our lawyer. He’s a law student. There are a lot of law students in Bergen, but most of them are shitheads.

M: They are, seriously. It’s probably the same here, isn’t it?

Yeah, business and law.

A: Yeah, business! Same in Bergen. Shitheads. It’s cool when you are really interested in law. I mean Martin is the coolest person in his law studies because he was actually cool before he started his studies. But most law students start studying law because they think they’re going to be cool when they’re a lawyer.

M: I love this vodka-being Russian-drunk. I think I need to stop drinking beer.

It’s more elegant.

M: I know that being a bartender. If someone orders a vodka on ice, I don’t ask any questions. But if they order a Sex On The Beach, I ask for ID.

A: Grappa. If I want to look cool I order Grappa. It’s a great pick-up.

M: We went out for a Döner last night. Germany has the best kebab in the world.

I know. It really does.

A: I don’t even eat kebab in Norway. It’s so shit. You can’t imagine how shit it is.

I can imagine.

A: No you can’t. You really can’t.

M: You really can’t. It’s really bad.

A: It’s so bad. The German kebab is heaven. I’m starting to feel it. I’m starting to get drunk.

That’s good.

A: What made you choose us? Did you like the record?

I liked the name. I honestly only listened to the record two days ago.

A: And what do you honestly think about the record?

I didn’t know what to expect. I’m more into electronic music and Hip Hop. Going by the name I expected you to be a Trash Metal band. Then I saw that Erlend Oye produced your album and after listing to your album I must say that I was really pleasantly surprised. My favorite track is Make The First Move, it’s like a disco track, it’s like ABBA. What I love about all of the tracks is that they are so musical and versatile. Your style switches throughout the album, but your sound is consistent.

A: This is what I love about Germany. People know their stuff. It’s so funny you mentioned electronic music and Rap because during the whole making of this album, those were the two main inspirations.

 

Make the First Move by kakkmaddafakka


Really?

A: I’m not kidding with you. I grew up with Gangsta Rap. That’s the music I’ve listened most to in my life. 2001 by Dre is my favorite album. Have you heard the new Kanye West album?

No. But I just don’t like Kanye West.

M: No, of course not, but the album’s great!

A: I didn’t like him. I hated Kanye West.

I liked his first two albums.

A: I didn’t. I hated his music. I hated him, but this album changed my mind.

M: We should drink.Gesundheit!

So what music do you listen to?

A: We listen to a lot of different music. I’m inspired by Hip Hop, but mostly I am a fan of melody. Paul Simon, The Beatles, Michael Jackson, Abba.

Classics, basically.

A: Lots of classics! We love classics. That’s a Scandinavian thing. You gotta know this stuff if you’re in our gang. It’s always a competition between us to come up with a new song that is good, that people didn’t know was good. New or old.

Do you rap?

A: No.

M: Rapping in English as a person from Norway?!

Well, there was Looptroop from Sweden.

A: It’s not that good. You only like it because it’s from Sweden.

Maybe you’re right. It’s like the Jedi mind trick. I like Looptroop. No you don’t. Maybe I don’t.

M: Axel is good with the Jedi mind trick. He always get’s us through the check-in without extra charges. This is not overweight! It’s special baggage! It is not overweight.

A: But it’s not about the weight. If you call it an instrument, they will charge you. But if you categorize it as a music module they let it go through. It’s because of insurance. They won’t pay you if they ruin your instrument.

How are you feeling? Are you okay?

M: I’m okay, but Axel’s probably going to puke. But he bounces back.

Back to the album. There’s only nine tracks on the album. Shouldn’t there be more?

A: In one way we should have because then you can charge the full amount on iTunes. But the biggest reason for me, why there are only nine tracks is that the way people listen to music has changed, radically. When I listen to an album, it’s always the three first songs that I fall in love with because those are the songs you have time to listen to. You don’t want to disappoint a song with being number 11 on a record. Because hardly anybody is going to listen to it. I am a music interested guy. Lately I’ve been listening to Phoenix and Vampire Weekend a lot. But I realized that I only knew the songs up to 7 or 8. Because usually when you’re listening to music after half an hour something changes. You fall asleep, or you get off the train or something else happens.

Is this professionally mastered album a new way of hearing yourselves?

A: There has been a lot of work put into this album. And getting to know Erlend, getting to know how he does stuff, he’s never done anything that’s shit.

How does he do stuff?

A: He does stuff properly. Like Mercedes Benz properly.

He’s a perfectionist.

M: Very much so.

When you work together, do you get angry with him?

A: It’s really tiring. I feel like I want to get angry with him, but he’s always right. I decided early in the process that we’ll do what Erlend says. We write the songs, but when he tries to kill one of your darlings, instead of fighting it you say okay, we’ll do it your way. And every time, every darling I killed I found out a week, a month, two days later that he was totally right. He’s always been right. Our goal is always to make Erlend happy. Because if he is happy then we know it’s good.

M: This is a decent vodka. I thought A Bottle of Held Vodka, meant that you were supposed to hold the vodka.

You can if you like. Prost!

M: So what does Prost mean?

Good question. Cheers!

M: I like seeing Axel drunk. He has a girlfriend and he usually ends up going home early.

And it’s only 23:30.

M: You seriously need to see us live. You will be pleasantly surprised, again. In Kakkmaddafakka we are now at least seven people touring at the same time. We have this weird combination of the choir and the band and we are all friends with a lot of energy and different personalities, having the opportunity to share a bit of ourselves in front of a crowd wanting to listen to you what is going on there. The Kakkmaddafakka live show is not about presenting music in a cool way. It’s about you are there, we are there, can’t we have fun together? That’s the vibe.

What does Hest mean?

A: Party.

M: ‘Horse’, in Norwegian.

A: But, ‘Hest’ in Ballabang means party.You get it?

M: But what the creators of Ballabang didn’t think of is that Hest also means heroin.

How nice.

Dates:

15.04. Levee Club (ehem. Bang Bang)

16.04. Magnet Club

kakkmaddafakka.com/

facebook.com/kakkmaddafakkamusic

myspace.com/kakkmaddafakka

 

Your Girl by kakkmaddafakka


Heidelberg by kakkmaddafakka

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proud magazine #23

Den Download der aktuellen Ausgabe gibt es hier (http://download.proud.de). In dieser Ausgabe mit dabei: Daniel Penkt trifft David Hasselhoff, Telekollegen im Interview, Kakkmaddafakka zu Gast bei Lev Nordstrom’s bottled Held Vodka, JK Swimwear von Michael Rothleutner, Agaric von Ron Wilson, K_Chico neustes proud TALENTS Mitglied im Shoot, Martin Dawson im Chat by Lev Nordstrom, Isolee im Chat by Lev Nordstrom, Raum Linksrechts von Lukas Kampfmann, ein heißer Shoot für den Frühling von Haniball Saliba und vieles mehr. Alle Artikel erscheinen in den nächsten Tagen auch online auf http://www.proud.de

Alle Abonnenten des Newsletter erhalten die aktuelle Ausgabe als PDF per Mail.

 

Und schon wieder blicke ich aus dem Fenster in unbekannte Horizonte, meine Gedanken tun sich auf und nehmen mich mit in eine Traumwelt – meine Wunschwelt . Sie öffnet sich mir wie das Meer sich vor Moses. Ich tauche hin ein, ich versinke in ihr, doch ertrinke ich nicht , denn mein Durst ist unstillbar, wie nachts die Jugend. Und da bin ich jung, so jung wie du es nie gewesen sein wirst . Mein Traum – mein Wunsch – mein Leben. Denn leben ist träumen und träumen ist wünschen und wünschen ist leben. Denn Jugend ist möglich von j etzt an immer, solang sie Durst hat , solang sie sucht , solang sie rast los bleibt und verändern will , solang sie über Zäune klettert , solang sie den Mittelfinger zeigt, solang sie lacht während andere fluchend Zähne fletschen und solang sie wagt und nicht an das Fal len denkt . Denn sie wird fallen. Vom Baum, vom Pfosten, vom Fahrrad, vom Zaun, von der Mauer, von der Brücke. Und dann wird sie lernen abzuspringen bevor sie auf dem Boden landet . Und sie wird solange auf ihn springen bis er zerreist und dann tanzt sie und hebt die Grenzen der Zeit auf.

Yara Dip

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A bottle of Held Vodka with C.J. Hartmann

Your artist name C. J. Hartmann stands for?

For my initials. All my friends call me C.J. since I only remember. Even my mom does it! My last artist name was just C.J. but if you wanted to look it up on the Internet everything comes up but not me. That’s why I had to make my name a bit more specific. So I had to think of another word, but I didn’t just want to call me anything. I wanted a word that describes me. Couldn’t find anything for a long while. But then, as I was on my way just about to visit a friend, the name found me. As I pressed the buzzer button and word ‘Hartmann’ hit me like a thunder… So I thought: That’s it! C.J. Hartmann. What describes the sound that I play is deeper. In that way I could connect what I’m doing with what I am. (weiterlesen …)

A bottle of Held Vodka with Foals

If there is one band that we knew were going to appreciate the Held Vodka that was coming their way, it was Foals. The British band who were nominated for a Mercury Prize after the success of their new album, “Total Life Forever”, are coming to the end of an epic 3 month tour.

After their spectacular show in Berlin we met up with Yannis, lead singer and guitarist, and with fellow band mate Edwin, Keyboards. We filled them full of vodka and got them to spill the beans on being tour, the new album and shooting squid with a harpoon gun!

Let’s start drinking the vodka then yeah?

Yannis: Yes! I don’t want to be 70 by the time I finish this bottle!

The new album came out in May, have you been touring solidly since?

Yannis: Yeah the longest tour was in the states. It was a long tour.

Edwin: it was 6 weeks? Yannis:5 and half weeks? Yeah 5 and a half weeks.

What have been the best and worst bits of tour so far?

Yannis: That bit. That bit was a good bit. You can as a British post ironic hype band, you can go there and you can, you find you can play all over, but all the shows are really busy and it felt like we dispelled the curse of our initial legacy, so it was fun.

Edwin: Every single show we were sur- prised. All of the so called “shit towns” in America are really exciting as well. If it’s bad it’s funny and it’s good it’s awesome, so it’s a win win situation.

What’s it been like going from playing house shows a few years ago to playing Glastonbury and other huge festivals? What’s that jump been like?

Edwin: It hasn’t really been a jump but a sort of a steady increase. I mean we did house parties and then we did tours we booked by ourselves, then we did a really small tour and then we did a medium tour and then a bigger tour…

Yannis: It’s a linear thing. Edwin:There has been no point where we have been out of our depths.

Do you ever get up on stage and think “woah, how did I get here?”

Edwin: Not really. Yannis: Maybe we did at the beginning. I remember the first show we did af- ter we got signed, and looking back at it wasn’t that big of a show, but at the time…

Cheers.

Edwin: It’s so smooth! Yannis: But yeah at the start there was a jump but everything since then has been quite linear. We feel like we work hard so it’s not like we’re not serious about what we do, so we feel like we kind of deserve to be where we are and not in a conceited way. We’re not playing arenas out of no where, it’s not like God gave us the golden ticket. I mean this is the reward from being in a band for 5 years.

Do you know what day it is?

Yannis: I know its Tuesday actually. Usually I don’t, but I know its Tuesday today. I know we’re not in December yet and I know that we have ten shows left and I know that I can’t remember what my mother looks like anymore.

Are you serious?

Yannis: Yeah. I know she is little and jewish looking with a big nose. She is like a shaved me. I know that she loves me but I just can’t remember what the feel of her love is.

How long have you been on the road?

Yannis: We have always been on the road. And when we go home in between records touring we live together so it was an extension of the road. The touring lifestyle was just put in a stationary place.

So you don’t live with your mum right now?

Yannis: No no, we lived together when writing this record and yeah it was like a stationary version of being on tour. We had our own rooms rather than being in bunks on a bus, but the drinking and the partying and the obsession was the same.

Did you guys ever attend Oxford University?

Yannis: I did and he did for a year..

For many people being accepted into Oxford is the ultimate dream, what made you realise you didn’t want to be there? That takes a lot of courage…

Yannis: Not if you don’t want to be there it doesn’t! We both stopped willingly and both for different reasons. Edwin: After one week in Oxford I wanted to drop out.

We heard a rumour that you never play a show sober?

Edwin: I have played 3 shows sober and they were all terrible in my head. Because generally the band plays better together drunk.

Yannis: Well we don’t play drunk. I don’t play drunk, we just don’t play sober! If we were too drunk you would know, we just have some Dutch courage.

Edwin: In America we played an afternoon Secret Show and we were all sober. It was kind of amazing. We came off thinking “wow we should do this more often!” We sang well, we played well and then later that night we played a show drunk….

Yannis: …and it was better!

The album has been out since May, how do you as a band see the record now and how do  you think it’s holding up?

Yannis: Yeah I think it’s holding up. There are certain songs that I would like to think would become  cult songs over time.

How do you think the fans are taking to new record? Do you think it’s going down well?

Yannis: Yeah it’s been great. I mean put it this way, if you are a British guitar band that had some  hype you are essentially dodging a bullet for the rest of your career and that bullet has got your name  on it that’s headed for your skull. The fact we are playing bigger venues than we were the first time  around is rare and we feel fortunate and relieved.

When I listen to “Total Life Forever” I feel like you have opened up more as a band. It feels like you are being more experimental and have way more freedom, what do you guys think?

Yannis: Well I found God. It just made making the record a bit easier.

How did you find God?

Yannis: There is a bishop and he converted to Greek Orthodoxy. He just took me to one side and said that it isn’t right to do ketamine or to shoot squid with a harpoon gun. So I turned my back on the devious ways I had been following until then.

Are you striving for wisdom?

Yannis: No I just want to escape the binary cycle. I mean i’m in contact with a girl in Vancouver, but none of that’s actually happening. It’s 101010010 and I think all of us are trapped in that and that’s a shame. So I am going to start brewing my own sort of cheese.

Edwin: Do you brew cheese?!

So you’re saying you could live without computers,iPhone etc?

Yannis: I could lose 4 fingers and still play guitar so I don’t see why I couldn’t live without a computer or a phone.

Have you ever tried to go without a phone or a computer for 2 weeks?

Yannis: Where’s my motivation?

What was it like being back in the studio? Did you enjoy it?

Edwin: After the first album there was a huge build up, every band thinks about their second album as soon as they finish their first. We went into the studio with a lot of ambition and enthusiasm and then it started to manifest.

How long did it take recording this album?

Edwin: 2 months. It took 1 month for the first album so those numbers speak for themselves.

Where did you record both albums?

Yannis: First one in Oxford and the second one in Sweden.

What were the inspirations behind “Total Life Forever”?

Yannis: There were a lot, but I’m not sure how many are present in the album. We were listening to a lot of surf rock and watching Mike Tyson fights. We wanted to create more space and make a more disco record.

For me the new record seems much more complete and coherent than “Antidote.” What are your opinions on that?

Edwin: See that’s weird. I think it’s more diverse. I think it has a more distinct identity. But that could be simply because we spent more time on it. I don’t think coherent is the right word. Yannis: I think production wise it’s more coherent.

Edwin: Yeah we spent a lot more time on the songs.

Were you scared to change your sound slightly?

Yannis: At the time we were yeah, of course. When you come out as a band you want to have an identity, a signature sound, so the way to do that is to have 12 songs which stamp your individuality on the listeners mind. Then the second album should destroy it and you should move out.

What is your favourite song off the new album?

Yannis: Black Gold. I think black gold is the most ambitious song we have done. It works in two parts and it’s 7 minutes long and I think it holds your attention. Which can be a hard thing to do.

Edwin: Spanish Sahara. Cheers!

What did you think of the Berlin show tonight?

Yannis: What, do you think there was a problem?

Not at all! I meant just in terms of the crowd and how you performed?

Yannis: No I think it was fine. The only problem today was ourselves and that we are tired and we have been on tour for a long time now. we didn’t get an early night last night, well some of us didn’t. But I think we still played well and I really enjoyed it.

Do you feel that even if a crowd is loving the performance but if you play badly it can ruin a show for you?

Edwin: It has done many, many times. It’s a psychological thing within ourselves and sometimes it escapes our head and effects other people.

Even if the crowd don’t even notice you are having a bad time?

Edwin: Of course. Those things translate musically and in terms of energy there is a difference between a show where we all think is great and a show which some of us weren’t so into. There is good and then there is real good.

Was tonight’s show good or real good?

Edwin: i thought it got real good.

What are your Christmas plans?

Edwin: Go home to Glasgow to see my sister and her kids.

Yannis: I’m going to hang out with my brother. I’m not meant to eat turkey but goat. I got tricked into eating goat’s testicles by my father one year. One Christmas he brought half a frozen goat over in his suitcase which had been butchered in the village he is from. When we were eating it there were a few suspect pieces of meat and there was this one weird bit that I ate, with the whole family watching, and as I put this piece in my mouth and swallowed they all started laughing. It was then that they enlightened me it was goat’s testicle.

Do you believe in Father Xmas?

Yannis & Edwin: No.

Last question! Where do you see Foals in 5 years time?

Yannis: On the fucking moon. GOODNIGHT.

So that’s it! The interview came to an end and so the partying began. We hope you enjoyed this exclusive show interview with the mighty Foals and that you check them out next time they are in town!

Go and buy their new album “Total Life Forever” now!

You can check out up coming tours and the latest updates on what they are doing on their website: foals.co.uk

Interview Amy Binding

Assistance Jascha Herr

Images Moritz Stellmacher


Foals – Black Gold by TNastee


Foals – Spanish Sahara by subpop

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